Wenn Angst vor dem Scheitern größer wird als das Verlangen nach Erfolg

Shownotes

Warum schreibe ich eigentlich Bücher? Wieso sollte ausgerechnet mir irgendjemand zuhören? Heute habe ich Anna Pietzka zu Gast, eine Psychologin mit dem Schwerpunk Imposter-Phänomen. Wir sprechen darüber, wie deine Selbstzweifel dich auf deinem Karriereweg ausbremsen, und was du tun kannst, um sie zu überwinden.

💟 KAPITEL

Ab 00:00 Vorstellung

Ab 01:17 Wie bist zu dem Thema gekommen?

Ab 06:05 Warum sind vor allem Kreative betroffen?

Ab 09:18 Welchen Einfluss hat Social Media?

Ab 10:40 Gibt es eine gesunde Form des Imposters?

Ab 13:25 Geringer Selbstwert = Großer Imposter?

Ab 15:34 Die Psychologie dahinter

Ab 20:34 Ist die Angst vor dem Scheitern größer als das Verlangen nach Erfolg?

Ab 24:02 Warum Erfahrung hilft

Ab 29:40 Wie prägt die Schulzeit unseren Imposter?

Ab 34:57 Erfolgsjournaling

Ab 38:49 Warum der Schein des Erfolgs trügt

Ab 43:10 Was bedeutet denn Erfolg für mich?

Ab 45:34 Annas Buch über den Imposter

Ab 47:13 Dein Rat an dein jüngeres Ich

Vielen Dank für das tolle Gespräch, Anna! 💜

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Transkript anzeigen

00:00:00: Und ich fühle den Lied total, ne?

00:00:02: Ich hab das dann auf Dauerschleife.

00:00:04: Und ich denk immer so ... Danke dass du diese Songs gemacht

00:00:10: hast,

00:00:11: obwohl es schon deine eigenen Lieblings-Bands gibt!

00:00:30: Dann heiß ich euch ganz herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge.

00:00:35: Heute sprechen wir über das Thema Imposter-Syndrom, etwas was wir Autoren ja tagtäglich gefühlt erleben und dafür habe ich mir eine Expertin in dem Gebiet geschnappt nämlich lieber Anna Und du darfst dich einmal ganz kurz vorstellen.

00:00:51: Ja, ganz vielen Dank!

00:00:52: Mein Name ist Anna Piazzka.

00:00:54: Ich bin Psychologin und Systemische Beraterin.

00:01:00: Ohne es zu planen, ist irgendwie das Imposta-Phenomen oder auch im Hochstafflerinnen-Syndrom zu meinem Kernthema geworden.

00:01:09: Und ich veröffentliche im Herbst diesen Jahres mein erstes Buch bei dem's eben genau um das Impostasyndrom geht.

00:01:18: Sehr cool!

00:01:18: Ich freu mich wahnsinnig, dass du heute hier bist.

00:01:21: Magst du was erzählen?

00:01:22: Wie du so in dieses Thema reingefunden hast?

00:01:26: Ja, also ich hab gedacht irgendwie ... Ich möchte mich nebenberuflich selbstständig machen und ich brauche ein Thema.

00:01:33: Und recht naheliegend war dann irgendwie Coaching anzubieten, systemische Beratung.

00:01:40: Das habe ich auch recht breit erst mal gemacht.

00:01:43: Dann kamen nach immer wieder Menschen zu mir die auf der einen Seite total qualifiziert waren alles in Frage gestellt haben, was sie können und gemacht haben.

00:01:58: Ich würde gerne meinen Job wechseln aber ich bin doch gar nicht mehr up to date mit allen Sachen.

00:02:04: Mein Studium ist ja schon so lange her oder ich würde gern gründen Aber wer bin ich denn?

00:02:10: Und andere können das viel besser.

00:02:13: keine Menschen, die jetzt per se schlecht über sich denken oder einen niedrigen Selbstwert hätten.

00:02:18: Aber eben auf ein bestimmtes Thema bezogen dann doch irgendwie sehr an sich gezweifelt haben und er nachtigt nach einem Moment.

00:02:24: also hier scheint ja irgendwie ein Thema zu sein Und dazu kam noch dass es mir selber auch nicht ganz unbekannt war gerade in diesem Gründungsprozess.

00:02:35: In meiner Anstellung habe ich mich total sicher und safe gefühlt und dachte so ne passt hab schon verstanden, einigermaßen wie die Dinge laufen.

00:02:44: Und als ich dann gründen wollte, stand ich auch so an einem Punkt wo ich dachte, hey also wer bin ich denn das zu tun und wer sollte mir Geld geben für irgendwie meine Angebote?

00:02:56: Dann dachte ich ja, dann machen wir doch mal hier die Not zur Tugend, weiß nicht ob das ein Sprichwort ist aber im Grunde habe ich das eigene Erleben ... von mir und das von meinen Klientinnen und Klienten genommen, um da mein Schwerpunkt draufzulegen.

00:03:11: Find ich ja sehr cool!

00:03:12: Magst du mal ganz kurz erklären was an nicht das Imposter-Phänomen ist?

00:03:16: Wenn wir jetzt gerade so hören und sich denken habe ich noch nie gehört, was ist das?

00:03:19: Und hab' ich das auch

00:03:21: fragezeichen?!

00:03:23: Es wäre auf jeden Fall gar nicht ungewöhnlich dieses Erleben von ... Ich hab davon noch nie gehoert aber wenn Du drüber sprichst denke ich, ich hätte es selber erfunden.

00:03:33: Das krieg ich immer als Rückmeldung.

00:03:36: Das Imposta-Phänomen ist im Grunde ein psychologisches Muster, bei dem Menschen unabhängig von ihren tatsächlichen Fähigkeiten und Leistungen glauben dass sie ihre Erfolge nur durch Glück, Zufall oder ja absolut übermäßiger Anstrengung erreicht haben.

00:03:55: Also es ist so ein Gefühl manchmal auch gar nicht so richtig bewusst sondern eher so innerlich versteckt.

00:04:04: Ich habe es

00:04:04: irgendwie geschafft, den Leuten vorzumachen.

00:04:06: Ich sei talentierter, kompetenter, empathischer oder jetzt bezogen auf das Buchthema, ich sei irgendwie kreativer oder schreibbegabter als ich wirklich bin.

00:04:21: und dann führt das auch oft dazu dass Erfolge positive Entwicklungen eher auf externe Faktoren zurückgeführt werden.

00:04:29: Da hatte ich Glück da war ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

00:04:32: andere meinten's gut mit mir Und das wiederum führt dann eben gerne dazu, dass Menschen denken, ich muss jetzt echt richtig abliefern.

00:04:44: Nicht, dass hier irgendjemand rausfindet, dass doch alles bisher nur Glück war oder eben Hochstapelei.

00:04:51: Dass also im Grunde auch so die Wortherkunft imposter – das englische Wort für Hochstabler, Hochstaplerin – so die Sorge, dass man eigentlich gar nicht Ja, fähig oder was auch immer man grade sein möchte.

00:05:05: Ist wie man es denkt vorzugeben?

00:05:09: Es ist quasi wie so eine Minderung der eigenen Fähigkeiten, oder?

00:05:14: Total!

00:05:14: Also der Begriff Hochstapler-Syndrom ist eigentlich auch ein bisschen irreführend weil die Menschen ... Eigentlich genau das Gegenteil zu denen sie stapeln.

00:05:24: Da hab ich

00:05:24: auch dran gedacht zuerst ja.

00:05:26: Mhm, also Erfolge alles, was gut läuft wird sehr natürlich abgewertet, also vielleicht kennst du das oder die Hörerinnen und Hörern wenn man irgendwie ein Kompliment bekommt oder Anerkennung.

00:05:41: Dann ist häufig so ein Reflex von ach nein das war doch nichts und es doch das Mindeste und auch andere können das noch viel besser.

00:05:48: oder hast mich nur in einem guten Moment erwischt?

00:05:50: Und umgekehrt, wenn es aber mal einen Misserfolg gibt oder ein Fehler dann ist so die innere Logik Ja, okay.

00:05:57: Na klar!

00:05:57: Ich hab's halt einfach nicht drauf.

00:05:59: und das ist jetzt der Beweis also auch dass es so eine häufige Dynamik bei dem Phänomen.

00:06:05: Warum glaubst du, dass das Poster syndrome hauptsächlich kreative Menschen so oft trifft?

00:06:11: Also gerade Künstler, Musiker, Autoren usw..

00:06:16: Ich würde mich vielleicht nicht so weit aus dem Fenster lehnen zu sagen, dass es sie hauptsächlich trifft.

00:06:21: Aber es gibt auf jeden Fall einige Studien, das es sie besonders trifft und da

00:06:25: sind

00:06:27: ja so zwei Mechanismen aus meiner Sicht sehr bedeutend.

00:06:31: zum einen tritt das Imposterphänomen besonders dann auch wenn man in wettbewerbsorientierten Umfeldern sich bewegt also das Gefühl hat sich immer wieder beweisen zu müssen Und das ist ja etwas, was Kreative eigentlich tagtäglich erleben.

00:06:46: Sie müssen sich immer zeigen mit ihren Ideen und gleichzeitig werden sie in einer permanenten Bewertung untersetzt.

00:06:55: Gerade wenn ich jetzt auch so an das Buchthema denke kann man auch gefühlt es immer falsch machen.

00:07:02: also entweder Das ist ja gar nicht so wie das letzte oder das ist ja genauso, wie das Letzte.

00:07:10: Also immer dieser Vergleich dann schwämmen Jahrhunderte Bücher jeden Monat neu auf den Markt.

00:07:19: Das heißt man ist einfach in einem permanenten Konkurrenzdruck und wenn man dann Erfolg hat passiert es eben schnell dass man sich so denkt Moment, also hier kann doch was nicht stimmen.

00:07:31: Wieso sollte ich denn jetzt Erfolg haben?

00:07:33: Wo eben tausend andere kein Buch verkaufen beispielsweise.

00:07:39: Also das ist so ein Mechanismus, das Thema Wettbewerb und das andere ist eben ja auch die Frage häufig wie repräsentiert bin ich selber in einer bestimmten Gruppe?

00:07:54: Da ist eben ja auch so dieser Spruch, Brotlose Kunst zum Beispiel.

00:07:59: Etwas was unseren Alltag ja doch irgendwie auch prägt dass wir denken ne da kann man eigentlich auch nicht mit erfolgreich sein kannst ein bisschen Kunst als Hobby machen und gut isst.

00:08:10: Und wenn dann aber auch das sozusagen funktioniert wenn man zumindest in großen Teilen oder gänzlich auch von seiner Kreativität von seiner Kunst von seinem Schaffen leben kann oder damit eben Erfolg hat, was immer für einen Selbsterfolg auch bedeutet.

00:08:27: Dann kann es auch ganz schnell kommen dass man Imposter Gedanken bekommt so nach dem Motto hey das sind doch ganz wenige die denen das gelingt.

00:08:38: und warum sollte jetzt ich zum Beispiel als junge Frau diesen ja diesen Erfolg haben?

00:08:47: eigentlich haben doch nur alte weiße Männer irgendwie Bestseller zum Beispiel.

00:08:51: Also auch so dieses Wie repräsentiert bin ich oder eigentlich klappt das doch erst beim siebten Buch und nicht beim ersten, also sind auch solche Sachen spielen da eine Rolle?

00:09:00: Ich glaube auf Social Media ist es eher der Gedanke von ja, das ist ein Influencer oder ja, dass ist ein Booktalker oder Bookstagrammer die sieht gut aus oder der sieht gut aussieht viele Follower.

00:09:10: deswegen wird er jetzt auch erfolgreich als Autorin.

00:09:13: Das ist ein ganz Standard-Glaubenssatz in der Buchbranche.

00:09:18: Glaubst du, dass Social Media da auch eine große Auswirkung drauf hat?

00:09:23: Im Grunde befeuert ja Social Media dieses ganze Thema Vergleich noch mal mehr und du hast gerade schon ein ganz spannendes Beispiel gebracht.

00:09:33: Auch so dieses Thema ... Welche Vergleichskriterien zieht man dann auch heran?

00:09:38: also nicht nur wie ist das Buch sondern auch die Reichweite.

00:09:41: wie ist die Attraktivität der Person?

00:09:45: ich erlebe es manchmal so dass es, wenn man hundert Vergleichskriterien hat.

00:09:52: Man noch ein Hundert erstes findet wo dann eben jemand anders besser ist oder irgendwie bessere Grundlagen hat um jetzt erfolgreich sein zu können.

00:10:02: Also ich würde sagen Social Media befeuert das auf jeden Fall.

00:10:06: und Auf der anderen Seite gibt's aber auch eine Stimme in mir die sagt Dass Social media auch total helfen kann weil Es eben nen niedrigschwelliger Zugang ist Menschen zu finden, die ein irgendwie auch bestärken in Momenten, in denen man selber zweifelt.

00:10:22: Also ich bin da so zwiegespalten oder sehe sie beide Seiten das es auf der einen Seite befeuern kann und auf der anderen Seite mir persönlich zumindest in der Vergangenheit schon ganz viel geholfen hat dort Menschen zu treffen, denen's ähnlich geht oder die eben an mich glauben im Moment, in den ich nicht tue.

00:10:41: Glaubst du was mir gerade einfällt?

00:10:43: für dich eine gesunde Form von diesen Impostergefühlen, die vielleicht sogar hilfreich sein könnten?

00:10:49: Oder sind sie generell immer negativ.

00:10:52: Also ich würde sagen das Imposter-Syndrom oder Imposterphänomen selber da kann nicht viel Positives dran finden aber an Selbstzweifeln per se schon.

00:11:02: also Ich würde es im Grunde so beschreiben dass das Imposta Phänomen wie so ne Art chronischer Selbstzweife ist der nicht so viel oder eigentlich nichts Positives mit sich bringt.

00:11:16: Aber selbst Zweifel per se sind schon nicht verkehrt, das kannst du dir ein bisschen vorstellen vielleicht wie beim Thema Stress.

00:11:24: also als Psychologin habe ich schon in ganz vielen Vorträgen darüber gesprochen wie wichtig auch ein gewisses Aktivierungslevel für uns Menschen ist.

00:11:34: Also so ein bisschen Stress, ne?

00:11:36: So ein gesunder Stress heißt es ja manchmal ist wichtig.

00:11:38: Der macht uns leistungsfähig, der hält uns aktiv und wenn's aber zu viel wird dann kippt das in so einen... Oh Gott!

00:11:47: Alles zu viel.

00:11:49: ich freeze ein oder ich komme in den Kampfmodus Und dann wird eben aus.

00:11:55: Ich hab mal vergessen hier zu essen weil ich gerade an so einer coolen Sache gearbeitet habe ein Ich hab Bauchschmerzen, weil meine Verdauung gar nicht mehr klarkommt auf meinen Stresspegel.

00:12:09: Und so würde ich die Metapher auch für das Thema Selbstzweifel fahren.

00:12:13: Dass ich absolut der Meinung bin, dass ein gewisser Grad an Selbstzweifeln hilfreich ist zu sagen, ah, ich recherchier das vielleicht noch mal oder ich hol mir jemand Feedback oder wenn mir jemand eine Rückmeldung gibt dann ... hinterfrage ich schon, was davon nehme ich mir vielleicht mit.

00:12:32: Aber es ist eben nicht so viel Selbstzweifel das sich gar nicht erst anfange dieses Buch zu schreiben oder dass ich es nie zu Ende bringe weil's nie perfekt genug ist oder dass noch hundert Feedback schleifen und noch acht tausend Testleserinnen mehr einsammeln und es eben nie zum Abschluss kommt.

00:12:52: Beispielsweise oder dass ich sage, ich glaube eigentlich.

00:12:55: Ich habe ein cooles Buch geschrieben aber meine chronischen Selbstzweifel in meinem Poster sagt mir Aber willst du da jetzt wirklich drüber sprechen auf Social Media?

00:13:05: Vielleicht gefällt das ja irgend wem nicht Oder vielleicht haste ja doch irgendwo noch einen Fehler drin oder oder?

00:13:11: oder also ich würde sagen selbst Zweife per se sind nicht verkehrt sind sogar an vielen Stellen hilfreich für die Entwicklung.

00:13:18: Aber das Imposta-Phänomen ist eben so der Tick drüber, der uns eigentlich gar nicht mehr voran bringt.

00:13:26: Ich habe als Vorbereitung auf unser Gespräch eine ganz interessante Artikel gelesen und zwar ging es da um die Frage ob Selbstzweifel immer ein Zeichen von mangelndem Selbstwert ist oder ob das auch ein Zeichnen von zu hohem Anspruch an sich selbst?

00:13:42: Wie siehst du das?

00:13:43: Also ... Persönlich ist meine Erfahrung, dass es nicht so ein eindeutiges Selbstzweifel haben immer mit mangelndem Selbstwert zu tun.

00:13:55: Also zumindest nicht in einem klinisch relevanten Ausmaß.

00:14:00: sozusagen auch die Menschen, die zum mir beispielsweise ins Coaching kommen das sind gestandene Männer und Frauen und die auch wirklich sagen hey ich kann dir hundert Dinge aufzählen, die ich richtig gut kann absolut überzeugt von mir bin und mit Leichtigkeit mein Ding mache.

00:14:19: Und jetzt kommen wir mal zu der Sache, die mich hier komplett zum Wahnsinn

00:14:23: treibt.".

00:14:24: Das heißt sie haben schon ein gutes Level an Selbstwerten auch für mich würde ich das sagen.

00:14:30: aber gleichzeitig gibt es eben so diese Themen wo ich merke ah nee dass ist jetzt hier doch irgendwie hier klopft so ne?

00:14:42: Der innere Imposter an.

00:14:44: Also ja, ich beantworte es mal so.

00:14:46: Ja, es gibt Menschen bei denen Selbstzweifel durch einen insgesamt geringen Selbstwert gespeist werden oder wo beides Hand in Hand geht und aus meiner Erfahrung und auch die eine oder andere Studie zeigt das, dass es nicht notwendigerweise so sein muss, dass Menschen nen niedrigen Selbstwert haben.

00:15:10: Ja, häufig ist es in der Psychologie so, dass ganz viele verschiedene Faktoren zusammenspielen und dann das Erleben eines Menschen formen.

00:15:19: Es gibt glaube ich in diesem Bereich gar nicht so dieses richtig-und-falsch sondern das ist glaube ich von Mensch zu Mensch unterschiedlich was das angeht.

00:15:27: Genau und eben auch die Kontexte spielen eine große Rolle.

00:15:32: Ich wollte gerade sagen!

00:15:35: Was ich auch häufig beobachte, deswegen habe ich dich auch eingeladen bei meinen Autoren wenn es um das Thema Marketing geht und darum geht also wenn es darum geht sich wirklich mal zu zeigen und rauszugehen mit dem eigenen Buch.

00:15:48: Das dann diese Impostergefühle total zuschlagen.

00:15:52: Kannst du erklären möglichst dass jemand wie ich das auferstehen könnte was da psychologisch in den Moment passiert?

00:15:59: Wenn ich einen buch schreibe und da ist alles fein Ich bin mega happy Dann soll ich plötzlich rausgehen damit und dann kickt dieses Syndrome richtig hart rein.

00:16:08: Was passiert da?

00:16:10: Ich würde sagen, es sind ganz viele verschiedene Mechanismen die zusammenkommen.

00:16:14: Ich starte mal mit einem und ergänze noch einen zweiten.

00:16:20: In dem Moment in dem wir hier vor unserem Laptop sitzen und das Buch schreiben, sind wir ja in Sicherheit so ein Stück weit.

00:16:27: Niemand kann uns außer wir selber und die fantasierten Menschen können irgendwie jetzt was kritisieren.

00:16:34: Aber in dem Moment, indem wir rausgehen und auch anderen davon erzählen, schaffen wir uns sehr im Grunde eine eigene Bühne.

00:16:41: Und plötzlich sind wir der Bewertung am Anderen ausgeliefert.

00:16:46: Wir alle teilen vier psychische Grundbedürfnisse.

00:16:51: Die sind unterschiedlich ausgeprägt von Person zu Person aber sie sind insgesamt doch ähnlich.

00:16:57: Und das Erste dieser vier Grundbedürfnisse ist, dass Bedürfnis nach Bindung.

00:17:02: Also wenn wir auf die Welt kommen brauchen wir andere Menschen damit wir überhaupt überleben können.

00:17:08: und in dem Moment in dem ich anfange über mein Buch zu sprechen könnten ja innerlich so Gedanken aufkommen von oh Gott was macht denn das jetzt mit meinen Freundschaften wenn sie das Buch vielleicht total blöd finden oder das Buch wird vielleicht ein totaler Erfolg.

00:17:25: verändert sich dann die Beziehung zu meinen Geschwistern?

00:17:29: oder was ist, wenn ich hier einen Hate-Kommentar kriege.

00:17:32: Also dieses Was macht das mit den Beziehungen um mich herum?

00:17:37: Dann das Thema Kontrolle is auch ein menschliches Grundbedürfnis und ... Ja, viel Kontrolle hat man ja nicht in diesem ganzen Marketing-Bereich vermeintlich.

00:17:48: Man denkt so Gott ich gebe das jetzt in die Welt und dann mal gucken was damit passiert?

00:17:53: Und ich weiß nicht wer kauft das Wer lobt das Wer zerreißt dass.

00:17:59: Also Kontrolle ist auch etwas was dann so innerlich irgendwie anklopft und sagt Du wenn du es nicht machst Dann habe ich aber wieder plötzlich die Kontrolle weil dann weiß Ich Es wird gar nichts Schlimmes passieren Es wird auch nichts Gutes passieren, aber es wird auch erst mal nichts Schlimmes passieren.

00:18:16: Das dritte Grundbedürfnis ist das nach Selbstwerterhalt und Selbstwetterhöhung?

00:18:22: Und auch das klingelt natürlich in so einem Moment, in dem ich irgendwie Marketing machen muss möchte.

00:18:29: Weil ja die Frage ist naja wenn ich jetzt Marketing mache und dann kauft das vielleicht trotzdem keiner oder interessiert sich trotzdem keiner dass wäre richtig blöd.

00:18:39: Das ist vielleicht auch, es fühlt sich alles neu an und ungewohnt.

00:18:43: Kann ich das überhaupt?

00:18:44: Auch das gefällt dem Selbstwertgefühl natürlich nicht.

00:18:48: Irgendwie sich erst mal neu in der Sache zu fühlen.

00:18:52: Und das vierte Grundbedürfnis ist das nach Lustgewinnen und Unlustvermeidung.

00:18:58: Und auch das ist im Grunde prädestiniert dafür zu sagen ... hab jetzt auch erst mal das Buch geschrieben.

00:19:05: Ich könnte jetzt auch erstmal Serienmarathon machen, bevor ich mich hier an die Contentplanung setze, weil das würde auf jeden Fall gerade erst einmal viel mehr Spaß

00:19:12: machen.".

00:19:14: Also was ich damit sagen will ist dass es total normal ist, dass da Selbstzweifel kommen, dass der Imposter kickt und wir perfektionieren oder prokrastinieren, weil's im Grunde so ein bisschen gegen unsere Natur ist zu exponieren und damit er auch ein bisschen der Bewertung auszusetzen, weil man kann zurückgehen so Richtung Steinzeit- und Sebelzahntiger.

00:19:41: Da war Ausschluss aus der Gruppe ein bisschen Todesurteil.

00:19:46: Wenn du nicht mehr zur Gruppe dazugehört hast dann wurde es schwierig.

00:19:53: Ich muss ein bisschen schmunzeln, weil es geht halt darum irgendwie ein cooles Buch zu promoten.

00:19:58: Aber unser Gehirn ist immer noch ein bisschen darauf trainiert zu sagen oh Gott aber was ist denn wenn dann so?

00:20:04: also spinnt ganz viele Horrorszenarien und dadurch kommt einfach der Stress, der an vielen Stellen absolut überzogen ist?

00:20:13: Was man auch merkt, wenn man startet oder in Anführungszeichen einfach mal macht... Entscheiden doch, ich mach das jetzt und Erfahrungen sammeln.

00:20:22: Aber

00:20:23: es ist auf jeden Fall nicht ungewöhnlich und ... Ich lass dich gleich erst mal sprechen aber könnte dann noch anknüpfen mit dem zweiten Mechanismus der sich da hervorragend

00:20:33: anschließt.".

00:20:34: Wir haben gerade eine Frage nachgekommen und zwar weil du ganz viel über diese Angst gesprochen hast, die ja in einem Aufkonto denkt oh, das könnte auch negative Auswirkungen auf mein Leben oder auf meinen Gefühlszustand haben.

00:20:47: Glaubst du dieser Angst vor einem schlechten Ergebnis oder von Negativität ist größer als das Verlangen nach Erfolg?

00:20:55: Also, ich würde sagen, dass das eine spannende Frage ist, die man sich selber stellen darf.

00:21:00: Was zählt mehr für mich?

00:21:02: Zählt mir für mich die Angst vor dem Scheitern ... Oder vielleicht auch die Angst vorm Erfolg?

00:21:09: Oh Gott!

00:21:09: Was mache ich denn dann, wenn ich Interviewanfragen bekomme?

00:21:12: und bin ich dem gewachsen?

00:21:14: Ja

00:21:16: so, wenn es wieder weiß.

00:21:17: Steckt im Grunde ja auch eine Angst dahinter, das ist auch ein ganz typischer Impostamechanismus.

00:21:25: auch Angst vor dem Erfolg irgendwie mitschwingt.

00:21:28: Also so kann ich das wiederholen, wenn ich jetzt ein gutes Buch schreibe und gefragt werde okay was ist dein nächstes?

00:21:36: Ist in mir eigentlich noch einen Buch drin oder ne?

00:21:39: Wenn ich jetzt hier irgendwie eine Buchlesung geben soll das kann nicht doch gar nicht will doch nur von meinem Laptop sitzen und in Geschichten eintauchen also auch dass es etwas Und ich würde wirklich sagen, dass das eine ganz spannende Frage ist, die sich Autorinnen und Autoren stellen können zu überlegen.

00:21:58: Möchte ich für mich schreiben?

00:22:02: Und dann eben dadurch auch einfach sagen... Das ist es was ich möchte!

00:22:07: Einfach schreiben und gut und auch dann bin ich Autorin.

00:22:10: zum Beispiel oder möchte ich auch ein gewisses Risiko eingehen?

00:22:16: Das Risiko, dass ich scheitern könnte.

00:22:19: Das Risik, das ich vielleicht nicht wiederholen könnte aber mit der Idee, dass daraus richtig tolle Dinge entstehen können von denen ich heute noch gar nichts zu träumen wage.

00:22:30: also das ist so glaube ich etwas mehr was man sich fragen kann was es so mein wofür?

00:22:36: Wofür lohnt es sich auch ein bisschen dieser angst an die hand zu nehmen und trotzdem loszugehen?

00:22:41: Ich kenne das sehr gut, denn mir war es damals ganz interessant und zwar wollte ich unbedingt erfolgreich werden.

00:22:47: Das war so vor vier Jahren, da war ich achtzehn, also wirklich gerade frisch rein in die Welt!

00:22:54: Und dann hatte ich meine erste Interviewanfrage.

00:22:57: und als diese Anfrage mit auch allen Regeln im Anfangszeichen dann zu mir geschickt wurde und was halt sich die interviewer so vorgestellt haben Da hat dann plötzlich die Angst gekickt.

00:23:09: Wo ich mir dachte, ach du Scheiße!

00:23:11: Wie soll ich das denn schaffen?

00:23:12: Also davor war immer Ich will, ich will und ich gebe alles dafür Und es war auch das was ich wollte.

00:23:18: Aber in dem Moment war dann plötzlich gesagt Gedanke In meinem Kopf der mir gesagt hat Warum wollen jetzt genau dich?

00:23:25: Was kannst du jetzt plötzlich besser als andere Leute?

00:23:29: Du hast noch gar nicht so viele Erfolge vorzuweisen.

00:23:32: was wenn die am Ende denken, dass du gar keine Ahnung hast von dir sprichst.

00:23:36: Was wenn du es verkackst im Interview oder so aufgeregt bist und dann alle Leute denken, was will die denn da überhaupt?

00:23:42: Also das kann ich sehr gut nachvollziehen an der Stelle.

00:23:45: Ja total!

00:23:46: Und du hast auch gerade gesagt, ne, so was-wenn ist es auch so typisch diese was-wend Fragen im Kopf, die so durchgespielt werden?

00:23:56: Ja, also ich glaube da hast du möglicherweise auch das Impost haben erlebt in der Zeit.

00:24:03: Aber ich kann aus heutiger Sicht sagen selbst wenn man damit zu kämpfen hat es wird wahrscheinlich niemals weggehen so zu hundert Prozent.

00:24:10: aber je mehr man macht die mehr Erfolge man feiert hier mehr Menschen einen auch begleiten auf der eigenen Reise desto geringer ist die Auswirkung von diesem syndrome.

00:24:21: Also wenn ich mal vergleiche, so meine ersten Anfänge.

00:24:25: Sowohl als Autorin als auch als Unternehmerin.

00:24:28: Am Anfang hat das extrem reingekickt.

00:24:31: Das war fast tagtäglich da, wenn ich rausgehen wollte und Marketing machen wollte oder generell in die Sichtbarkeit gegangen bin.

00:24:37: Heute ist es gar nicht mehr so.

00:24:40: Es hat sich komplett zurückgezogen.

00:24:41: Ich weiß nicht wie?

00:24:43: Ich kann euch jetzt leider keine optimale Lösung dafür präsentieren aber ich glaube, es liegt sehr viel mit der Erfahrung.

00:24:51: Es hat sehr viel damit zu tun, so viele Erfahrungen man sammelt.

00:24:53: Je mehr man in den Austausch geht auch mit anderen, je mehr man sich traut rauszugehen, desto mehr versteht das Gehirn irgendwann ... Hey!

00:25:01: So blöd oder so negativ wie du dachtest ist das gar nicht.

00:25:06: und selbst wenn negative Kommentare kommen oder irgendwie mein Gegenwind kriegt, das ist okay, damit kommst du klar?

00:25:13: Und die positiven Seiten überwiegen

00:25:16: unbedingt nicht da.

00:25:18: so Anknüpfe an diesen zweiten Mechanismus.

00:25:20: Der passt da ganz gut auch zu dem, was du gesagt hast.

00:25:24: Unser Gehirn ist ja total verdratet, ne?

00:25:27: Da sind ganz viele Synapsen und die eben... Die Verbindungen, die häufig genutzt werden, die sind am stärksten und auch am schnellsten wie Autobahnen.

00:25:35: im Endeffekt könnte man sagen.

00:25:36: Wenn man von einem Ort zum anderen will, am schnellesten geht es über die Autobahn.

00:25:40: Und so ist das auch bei unseren Gedanken.

00:25:42: und es gibt so beispielsweise ich nenne mal zwei Denkverzerrungen, sagt man in der Psychologie.

00:25:50: Eine Sache ist die emotionale Beweisführung und das meint dass wir manchmal ein Gefühl als Beweis für eine Sache nehmen.

00:25:59: also zum Beispiel ich fühle mich unsicher also bin nicht noch nicht bereit oder Das macht mir jetzt Angst Also wird das schlecht.

00:26:08: beispielsweise Und ein anderer Mechanismus auch sehr bekannt ist das Thema Katastrophisierung.

00:26:17: Also, was kann da jetzt alles Schlimmes passieren in dieser Interview-Anfrage?

00:26:21: Das kann ja total nach hinten losgehen!

00:26:23: Ich kann mich total blamieren... Da sitzen und anfangen zu heulen weil ich keine Antworten habe.

00:26:30: So unser Gehirn ist sehr kreativ in der Regie oder im Drehbuch schreiben von so Zukunftssachen.

00:26:38: Und weil du gesagt hast Erfahrung Das ist genau das, was wir brauchen.

00:26:43: Neue Erfahrungen und damit auch so ein bisschen neue Vertratungen in unserem Gehirn.

00:26:48: Also nämlich die Erfahrung dass nur weil ich mich unsicher fühle es nicht bedeutet, dass sich ein schlechtes Buch geschrieben habe sondern dass jetzt einfach eine neue Phase anfängt darüber zu sprechen was ich eben vielleicht vorher nicht gemacht hab oder auch anzuerkennen am Herzen liegt.

00:27:06: und deswegen ist auch normales, dass da auch Unsicherheit mitschwingt.

00:27:11: Oder eben diese Vertratung von das könnte nicht nur nach hinten losgehen.

00:27:15: Das könnte vielleicht auch total nach vorne los gehen.

00:27:19: Deswegen bin ich tatsächlich der Meinung, dass es im Grunde zwei Dinge braucht um das Imposta-Phänomen zu meistern.

00:27:27: Ich werde ganz oft nach Strategien gefragt Und es gibt hunderte Strategien, die ich dir nennen könnte.

00:27:33: Es ist

00:27:33: wahrscheinlich genauso wie wenn man mich fragt, hast du Bookmarketing-Tipps für mich?

00:27:37: Da steh ich auch und sag ja, ich kann jetzt Hunderttausende Nennen, aber die werden dir nichts bringen!

00:27:41: Genau, und vielleicht kannst du gleich mal sagen ob du mitgehen würdest, auch mit diesen zwei Schlagworten, die aus meiner Sicht wichtig sind... Wenn du mich fragst im ersten Schritt brauchst, dann ist eine Entscheidung.

00:27:57: Also die Entscheidung zu sagen Ja, ich möchte diese Sache.

00:28:02: Und vielleicht auch die Entscheidung, ich denke positiv über mich, ich ... denke positiv auf meine Fähigkeiten und mein Buch.

00:28:10: Ich entscheide mich jetzt damit rauszugehen.

00:28:13: Dann mache ich Erfahrungen wie das ist.

00:28:16: Also zum Beispiel, ich entscheide jetzt, mich mal selber für einen Podcast zu pitchen.

00:28:22: So hey, darf ich mich in deinem Podcast einladen mit meinem Buch?

00:28:25: Ich entscheidere es und mache dann die Erfahrung.

00:28:27: was kommt da zurück.

00:28:28: Manchmal will Vielleicht gar keine Antwort, manchmal nen ... Nee.

00:28:32: Danke, ciao!

00:28:34: Und manchmal aber vielleicht auch ey mega cool, lass uns das machen.

00:28:38: Also so dieses ich treffe eine Entscheidung und ich mache dann ne Erfahrung aus der ich wieder neu entscheiden kann.

00:28:44: was ist jetzt so der nächste Schritt?

00:28:46: Dann ergeben sich die Strategien im Endeffekt fast von alleine.

00:28:50: Das ist so ein bisschen das was in den letzten Jahren bei mir und auch bei anderen gemerkt habe

00:28:56: Bin ich voll bei dir Auf jeden Fall.

00:28:58: Ich weiß gar nicht, wie viele Entscheidungen ich schon getroffen hab, die zu nichts geführt haben.

00:29:02: Auch wo ich mir richtig Mühe gegeben habe in Anfragen oder Portfolios auszuarbeiten, wo einfach dann gar nix kamen?

00:29:09: Aber es geht eben auch in die andere Richtung und oft ist das für mich eine Erfahrung wert, wenn's nicht klappt.

00:29:16: Weil dann weiß ich, okay, das ist vielleicht nicht mein Weg, dann gehe ich den anderen Weg.

00:29:21: Oder ich versuche es auf ne andere Art und Weise noch mal.

00:29:25: Weil das würde ich gar nicht wissen ... wenn ich es gar nicht ausprobieren würde.

00:29:28: Ich glaube, was auch gerade im Kopf hatte ... Es kann das sein, dass es schon früh etabliert wird so Richtung Kindergarten-Schule und sowas im Kopf?

00:29:38: Also weil ich mir jetzt immer denke, es geht ja auch viel um das Thema Fehler machen!

00:29:43: Wie stehe ich dazu, womöglich einen Fehler zu machen bei dem ich vielleicht nicht so wie der ultra krasse Babo da steht oder wie der König der Welt sondern Dass ich da menschlich bin und die Menschen sehen, oh Scheiße.

00:29:57: Die macht ja auch Fehler!

00:29:58: Die ist auch nicht so toll wie ich immer dachte.

00:30:00: zum Beispiel Wir kriegen gerne Schule und generell glaube Kindergarten-Schule Uni immer eingetrichtert Wenn du Fehlermass hast das schlecht Punktabzug gibt es schlechte Note sechsten Sets Sechs Und im echten Leben ist es ja genau ungekehrt.

00:30:19: Da lernen wir dadurch, dass wir Fehler machen und Fehler bringen uns weiter nach oben zu unserem Ziel hin.

00:30:26: Deswegen ... Ich würde auch, wenn ich heute noch in der Schule wäre, ich würd ganz anders darüber denken über das, was da passiert und was wir auch lernen und wie diese ganze Bewertung stattfindet.

00:30:36: Also, ich hätte mir wesentlich weniger Druck gemacht zur Schulzeit.

00:30:43: Aber auch das war erst mal immer im Nachhinein besser!

00:30:46: Aber würdest du sagen, dass das eine große Rolle spielt?

00:30:49: Darin wie wir auch denken.

00:30:51: Ja unbedingt also die Art und Weise wie so unsere frühen Kindheitserfahrungen sind Wie wird mit Fehlern umgegangen wie wird mit Erfolg umgegang?

00:31:01: Die spielen eine total bedeutende Rolle.

00:31:06: Es gibt auch so Mindset Theorien die eben sagen es gibt auf der anderen auf der einen Seite So ein Fixed Mindset Also nach dem Motto, ich kann's oder ich kanns nicht.

00:31:17: Was häufig ja in der Schule so ein bisschen suggeriert wird ... Du bist nicht gut an Mathe, du bist nicht ins Sport, du kannst keine Geschichten schreiben.

00:31:26: Es ist dann so ein Eins und Null während es viel hilfreicher ist übrigens auch für das eigene Wohlbefinden für die psychische Gesundheit einen sogenannten Growth Mindset also ein wachstumsorientiertes Mindset zu entwickeln, Ich kann das noch nicht, oder so hat es nicht funktioniert.

00:31:45: Das

00:31:45: hab ich auch dran gedacht gerade.

00:31:47: Genau das hat mein Mentor mir damals eingetrichtert und bin wahnsinnig dankbar dafür.

00:31:52: Und für mich ist das Beste meins etwas, was man haben kann.

00:31:56: Also wirklich orientiert zu sein nach vorne sich zu orientieren und lernen zu wollen, sich ständig weiterzuentwickeln, sich zu verbessern... Auch wenn am Anfang noch keine Ahnung hat!

00:32:07: Also auch wenn du zum Beispiel, das nehm ich mal gerne als Beispiel im Gym anfängst.

00:32:12: Wenn du anfängest dann bist du nicht durchtrainiert.

00:32:14: Gottes Willen!

00:32:15: Nee warum?

00:32:16: Und erst wenn du dann regelmäßig aus der Komfortzone rauswachst, dann entwickelst du so langsam die Muskeln und kriegst halt den Körper denn du unbedingt haben möchtest.

00:32:25: oder was halt fit durch trainieren.

00:32:27: aber am Anfang ist es nicht so.

00:32:30: Da fühlt man sich immer unsicher.

00:32:32: zb auch in seinem eigenen Körper oder auch im Marketing wird das jetzt darauf einmal ummünzen.

00:32:36: Man kann das nicht, auch als ich angefangen habe.

00:32:38: Woher soll dich wissen wie Marketing funktioniert?

00:32:42: Ja also selbst wenn es dir jemand beibringt und es dir zeigt Das hilft.

00:32:47: aber letzten Endes ist ein Sprung ins kalte Wasser den musst du selber machen Und entweder machst zu ihnen oder machst ihn nicht und deswegen finde ich auch diese Wie du sagtest eins-oder null.

00:32:57: Also er will da kann ich es.

00:32:58: euch kannst nicht Total demlich.

00:33:02: Weil am besten packst du so eine Nullkummer fünf dabei und sagst, ich kann es noch nicht.

00:33:07: Aber bald kann

00:33:08: ich's.".

00:33:09: Ja ... ja!

00:33:11: Ich hab auch mal den Spruch gelesen, wenn wir etwas Neues beginnen fühlen wir uns dumm, obwohl wir besser werden?

00:33:17: Und ich finde das passt auch total.

00:33:19: also eben wirklich zu sagen, ja, wir müssen bei ganz vielen Sachen einfach ins Tun kommen und ganz ausprobieren funktioniert.

00:33:32: Also wenn ich auch so denke, ich könnte hundert Jahre über das perfekte Apfelstreuselkuchen Rezept nachdenken.

00:33:42: Aber Apfelstreuselkochen ist geil!

00:33:46: Das musste ich gerade mal einwerfen.

00:33:48: Wenn mich irgendjemand glücklich machen will, bringt mir Apfelstreiserkuchen mit!

00:33:51: Oder das ist

00:33:52: auch gleich meine erste Idee bei.

00:33:55: was für Kuchen möchte ich essen.

00:33:56: Hauptsache eine richtig fette Streusel.

00:33:58: aber wie die perfekten Streuseln da drauf kommen... werde ich am besten rausfinden, indem ich es ausprobiere.

00:34:06: Und da wird auch mal irgendwie ein Kuchen dabei sein, der schmeckt nicht so.

00:34:10: oder ich hab die Zeit vercheckt und der ist angebrannt oder er ist noch nicht richtig durch ... Aber je häufiger ich das mache und je mehr ich ausprobier, werde ich eben Wege finden zu sagen, ah jetzt habe ich's gecheckt!

00:34:25: Jetzt kann ich das reproduzieren aber am Anfang fühlt sichs unsicher an.

00:34:31: im Kopf können wir sicherlich viel durchspielen und vielleicht auch uns so Gedanken machen.

00:34:36: Ja, sollte ich da jetzt Oliven reinmachen?

00:34:40: Wahrscheinlich nicht ja.

00:34:41: also ein paar Sachen kann man sicherlich auch im Vorfeld ausschließen.

00:34:45: aber wieviel Grammehl jetzt im Verhältnis zu den Äpfeln optimal ist das finden wir eben im Ausprobieren viel besser raus.

00:34:57: Ich hab ganz viel gelesen von diesen ... ja, Erfolgsjournals quasi oder diese Beweislisten die man führen kann um zu zeigen hey ich bin wirklich gut in dem was ich tue und habe schon soviel erreicht.

00:35:10: Was hältst du davon?

00:35:13: Also ich find das tatsächlich gar nicht so verkehrt.

00:35:17: Ich selber mache jetzt nicht so ein Journaling-Aspekt Ich aber habe so einen Ordnamen mit Screenshots von Feedback.

00:35:32: Und wenn ich mal einen schweren Tag

00:35:33: hab,

00:35:35: dann guck ich da rein und auch so aus Freude.

00:35:37: Es macht einfach Spaß zu sehen, wenn Menschen sagen, das hat mir irgendwie total was bedeutet oder ... Ich hab jetzt diese Woche eine Nachricht bekommen, da hat jemand geschrieben Ich hab an dich gedacht, als ich dieses und jenes gemacht habe was eben mit Selbstzweifeln verbunden war.

00:35:55: Und dann denke ich auch immer so die Dinge müssen ... Auch nicht perfekt sein Was immer perfekt bedeutet um in anderen Menschen irgendwie etwas auszulösen und zu bewegen.

00:36:09: Deswegen

00:36:09: kann

00:36:10: zumindest den Weg mit den Screenshots auf jeden Fall absolut empfehlen bestimmt auch sehr hilfreich und wertvoll sein.

00:36:20: Da gehe ich hundert Prozent mit, also für alle Autoren, die jetzt gerade hier sitzen und sagen ja fühle ich total darüber ihr grad gesprochen habt.

00:36:28: Ich habe das lange Zeit so gemacht dass ich sogar mehrere Ordner von Screenshots hatte Also einmal zum Beispiel positive Rezensionen Also wirklich die besten Ausschnitte einfach da reingepackt hab.

00:36:39: Und wenn ich dann im Schreiben selbst war und da dann gemerkt hab Ich struggle gerade total, dass ich dann den Ordner aufgemacht habe und mir das durchgelesen hab.

00:36:50: Oder wenn ich im Social-Media Bereich mal wieder gezweifelt hab... Also ich dann kommentarische Screenshot hab von Menschen die gesagt haben, oh mein Gott geiles Video habt das Buch bestellt oder irgendwie sowas oder auch so Kommentare oder auch Privatnachrichten, die gekommen sind aus Social Media.

00:37:04: Das Gleiche habe ich mit Testimonials oder positiven Kundenfeedback jetzt im Fireclip gemacht.

00:37:09: also kann man sich wirklich aufbauen in verschiedene Bereiche.

00:37:13: da kommt grad wieder irgendwas hoch, woran ich ... dass die Zweifel quasi wiederkommen.

00:37:19: Ich will das eigentlich nicht, dass man sich dann wirklich Zeit nimmt.

00:37:23: Also, ich unterbrechne auch wirklich die Arbeit, die ich gerade mache und nimm mir Zeit und öffne diesen Ordner und lese dir alle im Detail durch.

00:37:33: Nicht alle mit dabei sagen, hab ich fünfzig bis hundert Screenshots pro Ordner drin!

00:37:38: Das wär ein bisschen lang, aber so zwei, drei, vier Minuten nehm ich mir schon Zeit, um noch mal runterzukommen und mir klar zu machen, warum will ich das eigentlich?

00:37:48: Ja total.

00:37:49: Und ich denke auch oft daran, wenn ich so Musik höre von gerade vielleicht so unbekannteren Bands oder so Singer-Songwriter die grade durchstarten... ...und ich fühle den Lied total!

00:38:02: Ich hab' das dann auf Dauerschleife und ich denk dann immer so, oh danke dass du diese Songs

00:38:10: gemacht hast,

00:38:11: obwohl es schon deine eigenen Lieblingsbands gibt.

00:38:15: Man könnte ja sagen, dass die Singer-Songwriterin eben nicht ihre Musik macht weil es gibt ja schon Taylor Swift und geiler als Madonna geht eh nicht.

00:38:24: also keine Ahnung je nachdem wer da jetzt welche Musikpräferenz hat.

00:38:29: aber zu sagen doch so mach deine Kunst macht deine kreativen Dinge macht das was dich bewegt weil du wirst damit auch andere bewegen.

00:38:38: Das ist auch sowas was ich Mir oft vor Augen halte.

00:38:41: das nur, weil es schon richtig gute Dinge auf dieser Welt gibt.

00:38:45: Es nicht bedeutet, dass da auch noch tolle Sachen dazukommen können.

00:38:49: Ich erinnere mich immer daran, als ich so was TikTok oder Instagram damals ... ja, so junge Musiker quasi immer extra gesucht hab.

00:38:59: Weil ich genau wusste, die Musik gefällt mir gut und jetzt geht dann so Richtung Alex Samson, Henry Moody, Alexander Stewart, ne?

00:39:08: So in die Richtung!

00:39:09: Und damals, als ich teilweise diese Leute gefunden habe... Ich erinnere mich daran, dass ich zum Beispiel Henry Modi entdeckt habe.

00:39:18: Ich hab mit ihm sogar noch geschrieben und auch geantwortet.

00:39:21: So klein war der damals!

00:39:22: Er hatte eine oder zwei eigene Songs draußen und das wars.

00:39:27: das dann auch mitzuerleben, wie die Menschen sind.

00:39:30: Weil man merkt ja in den Stories dann, wie präsentieren sich die Menschen bevor sie diesen riesen Hype hatten und nachdem sie auf TikTok überall viral gegangen sind weil alle drei zum Beispiel sind wahnsinnig erfolgreich geworden.

00:39:44: jetzt Das ist auch crazy mit anzusehen.

00:39:48: Deswegen ich mag es so gerne kleinere Leute in Anführungszeichen zur Support und auch anzuhören, weil die meistens gar nicht so auf diesen Mainstream aufspringen sondern hundert Prozent das machen was aus dem Herzen der Seele kommt.

00:40:03: Das kann man gut vergleichen mit Publikumsverlagen und Klein-Verlagen in Deutschland.

00:40:07: Die Publikum Verlage halten sich ja eher an den Mainstream Weil sie wissen ab dass verkauft sich.

00:40:12: das wollen die leute das bringt garantierten Umsatz.

00:40:14: Die Klein-Verlage können da schon ein bisschen mehr experimentieren.

00:40:18: Also die können auch mal abseits des Mainstreams was veröffentlichen.

00:40:22: Und genau so ist das in vielen Dingen im Leben, finde ich.

00:40:26: Ja ... ja total spannend, dass du da eben diese Entwicklung zu sehen und eben auch zu sehen.

00:40:34: Die haben sich irgendwie gezeigt, es kann auf Social Media sein, aber auch in der Offline-Welt sein.

00:40:39: Aber wenn niemand davon erfährt, dass Du diesen Song geschrieben hast oder dieses Buch geschrieben hast dann kann ihn keiner feiern!

00:40:47: Ja, stellt euch vor, Henry Mutti wäre niemals rausgegangen mit seiner Musik.

00:40:51: Wie traurig das wäre!

00:40:54: Also ich hab so entgegen gefiebert.

00:40:56: auf das erste Konzert was er in Deutschland gemacht hat... Das ist Wahnsinn!

00:41:00: Ich erinnere mich daran noch auf eine Aftershow-Party und so weiter war der auch gar nicht so groß Und damit eben gesprochen hatte auch über, ja ist es berühmt zu werden oder generell erfolgreich zu sein mit jungen Jahren und wie er da mit Druckgefühl umgeht.

00:41:14: Weil ich mir dachte komm du machst Musik Ich mach Business mit Jungen Jahren der ist genau so alt wie ich ungefähr.

00:41:19: Das war so cool dann mit den Leuten also auch mit ihm dann zu sprechen.

00:41:23: Das ist crazy!

00:41:26: Wie sich das entwickelt.

00:41:28: und man merkt aber auch da wieder wenn man sieht ja ganz oft diese großen erfolgreichen Leute und denkt sich oh mein Gott So gut wie die bin ich ja gar nicht und deswegen kann das ja gar nichts werden.

00:41:39: Ich sage euch, dieses ganze Gefühl von wegen oh mein Gott der ist unantastbar, das täuscht tatsächlich weil egal ob es Autoren oder Musiker oder Künstler oder whatever man denkt oft die sind so unantaspbar weil sie so un antasbar dargestellt werden also wenn man sie mal trifft und das kann ich über sehr viele Leute sagen Auf den Außen sehr berühmt und passbar wirken.

00:42:08: Die sind in Wahrheit gar nicht so!

00:42:10: Also wenn ich mir überlege, die mich schon gesprochen habe, also sei es eine Geschäftsführer, sei es jetzt wirklich Künstler der erfolgreich ist im Rahmen meiner Arbeit... Das ist Wahnsinn wie offen die auch sind.

00:42:22: Ich unterhalte mich regelmäßig mit Menschen als Recherche für Buchprojekte.

00:42:27: Und ich weiß noch letztes Jahr hab' ich zum Beispiel mit Model, mit Mainmodels gesprochen aus der ganzen Welt Was das angeht, also diese ganze Branche.

00:42:37: Ich dachte total, es ist ja so arrogante Leute da sind, die denken, ich bin der Coolste!

00:42:43: Das war überhaupt nicht so.

00:42:45: und das dann mitzubekommen... ...das hat mir so viel mitgegeben weil ich gemerkt habe du lässt dich so von den erfolgreichen Leuten in der eigenen Branche natürlich beeinflussen, dass du denkst, weil die sind so groß.

00:43:03: Ich kann das selber dann gar

00:43:04: nicht.".

00:43:06: Das ist Coletta Bullshit am Ende!

00:43:08: Das war eine total wichtige Erfahrung für mich.

00:43:11: Und ich würde da gerne auch anschließen, auch das wieder so ne Frage, die ich finde total spannend ist sich mal zu stellen was bedeutet denn Erfolg?

00:43:20: Auch für mich also muss es irgendwie die Bestsellerliste sein Ja, halt wahrscheinlich niemand was dagegen.

00:43:28: Aber gibt es dazwischen nicht auch noch andere Aspekte von Erfolg?

00:43:31: Weil ich denke gerade an einen Bekannten von mir.

00:43:33: der ist auch Musiker und hat das aber eben Nicht geschafft allein von dieser Musik leben zu können so Und er hat deswegen jetzt auch Teilzeit wieder eine Anstellung.

00:43:46: und trotzdem bin Ich der absoluten Überzeugung dass er erfolgreich war und ist mit dem was er tut höre so oft seine Lieder und ich sehe bei Spotify, dass ich auch nicht die einzige Person bin.

00:43:59: Und da eben auch zu sagen ... ist es nicht auch ein Erfolg dieses Buch geschrieben zu haben?

00:44:06: Ist das nicht auch einen Erfolg wenn da eben X-Personen oder noch eine Person sagt hey, das ist mein Lieblingsbuch diese eine Stelle, dieser einen Satz.

00:44:17: Der geht mir immer wieder durch den Kopf oder ich hatte ne richtig gute Zeit damit so na also auch zu überlegen was ist denn ein Erfolg?

00:44:25: muss es jetzt irgendwie das ganz große Konfetti sein?

00:44:30: hat vielleicht der Großteil nichts dagegen?

00:44:34: aber gibt's nicht auch irgendwie noch etwas dazwischen?

00:44:36: und was ist so der nächste kleine Erfolg den ich irgendwie haben kann.

00:44:41: Und ich jetzt bezogen beispielsweise auf meinen Buch, habe festgestellt wie viel ich selber für mich auch noch mal gelernt habe währenddich dieses Buch geschrieben hab.

00:44:52: also ich hatte so viele Erkenntnisprozesse So zu denken okay ja das ist nochmal eine hilfreiche Metapher oder dass braucht es eigentlich oder das ist ein Missverständnis über das Mal gesprochen werden müsste.

00:45:06: und umgekehrt glaube ich eben auch wenn du jetzt zum Beispiel sagst Ich hab so spannende Interviews geführt für mein Buchprojekt.

00:45:14: Das ist doch

00:45:14: auch mega cool!

00:45:17: Diese Erfahrung, die kann dir ja niemand mehr nehmen.

00:45:20: Also diesen Weg zu genießen ... das ist was, was ich auch total gerne noch ergänzen wollte.

00:45:28: Aber das find ich auch sehr wichtig an der Stelle, dass man es von der Seite aus beleuchtet.

00:45:35: Du hast gerade schon dein eigenes Buch angesprochen.

00:45:38: Dass ja jetzt demnächst erscheint, magst du uns da ein bisschen mehr drüber verraten?

00:45:43: Ja

00:45:44: also das Buch wird im September erscheinen und dreht sich eben rund um das Imposta-Phänomen.

00:45:52: die Frage was ist dieses Impostasyntrom Verabschieden.

00:46:00: Du hast ja vorhin schon gesagt, es wird vielleicht nie richtig weggehen und deswegen beim Titel dazu entschieden zu sagen verabschieben weil das bedeutet dass kann auch immer mal wieder anklopfen und dann müssen wir sie eben neu abschienen.

00:46:14: aber es geht um das Phänomen in allen verschiedenen Lebensbereichen also im Beruf und Karriere aber genauso auch in Freundschaften in der Eltern schafft in Freizeit und Beziehungen Und ja, führt so ein bisschen eben durch die psychologischen Mechanismen.

00:46:31: Aber auch die Frage was können wir tun?

00:46:35: Wie können wir mit Fehlern besser umgehen und unsere Erfolge feiern?

00:46:39: Es gibt natürlich ganze Menge an Strategien im Buch.

00:46:44: Super, super gespannt schon.

00:46:46: Weil das für mich ja im Grunde auch so das erste Mal sein wird, dass ich ein Stück meines Hirns und meines Herzens in die Welt trage, eben gepresst auf Papier.

00:46:58: Ich glaube, ich auch schon sehr ... Und ich bin auch sehr happy, da sich einen Blub schreiben darf für deinen Buch!

00:47:04: Ich verlinke euch auf jeden Fall den Link zur Vorbestellung.

00:47:07: Gibt es eine Vorbestelle bei dir?

00:47:08: Ja oder?

00:47:09: Ja, dann verläng ich das Buch auf jeden Fall unten in den Show Notes.

00:47:13: Und eine abschließende Frage hab' ich noch für dich und zwar hast du ja auch eben erwähnt dass du selber gelitten hast unter dem Imposter-Syndrom.

00:47:22: Was wäre so ein Rat, den du deinem jüngeren Ich heute mitgeben würdest?

00:47:30: Im Grunde wäre wirklich wahrscheinlich der Rat glaub nicht alles was deine Selbstzweifel dir sagen.

00:47:37: So ein bisschen denke ich da immer an so mein E-Mail-Postfach.

00:47:41: Ich kann da nicht kontrollieren, welche Emails reinkommen und sicherlich passiert es auch mal, dass ich auf irgendeinen Spam klicke und dann so denke, was ist das denn jetzt?

00:47:51: Und dann kann ich's aber wieder schließen und den Müll einmal verschieben.

00:47:56: Umgekehrt gibt's E-mails wie vielleicht deinen Newsletter oder so, auf den ich mich total freue und den ich ganz genau betrachte und

00:48:03: lese.".

00:48:03: Ja, und

00:48:06: das Gleiche eben auch mit den eigenen Gedanken zu machen sozusagen.

00:48:09: Ich kann nicht kontrollieren was da jetzt gerade reinfliegt an Selbstzweifel und so.

00:48:14: aber ich kann eben entscheiden welchem Gedanke ich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit biete und welche nicht irgendwie auf dem Blatt Papier schreibe und zur Seite lege.

00:48:23: Und wirklich dieses glaubt nicht alles was deine selbst Zweifel dir sagen.

00:48:27: Das ist vielleicht der Start.

00:48:32: Möglicherweise würde ich dann noch in so einem Nebensatz ergänzen, dass ich mir auch erlauben darf an mich zu glauben.

00:48:39: Erlauben da noch mehr zu wollen, obwohl ich schon ein gutes Leben habe.

00:48:43: Erlauben darf, an mich und meine Fähigkeiten zu glauben.

00:48:46: Also das wäre vielleicht das was sich der jüngeren Anna gerne sagen würde.

00:48:51: Das ist eine wunderschöne Abschlusswort wie ich finde.

00:48:55: Hast du sonst noch irgendetwas was loswerden möchtest?

00:48:59: Nee, ich glaube wir haben viele gute Dinge gesagt.

00:49:04: Sag' ich jetzt mal ganz unbescheiden und ich könnte mich sicher noch drei Stunden mit dir über das Thema unterhalten.

00:49:13: aber ich glaube ja es ist ein schönes Gespräch gewesen und ich wäre natürlich super gespannt wenn jemand der diesen Podcast gehört hat, sagt da war was Hilfreiches dabei.

00:49:26: Oder hat das Buch vielleicht gelesen oder vorbestellt, da ein Feedback zu bekommen?

00:49:32: Also schreibt mir total gerne bei Instagram heiße ich auch anna.pietska oder per E-Mail... Ich pack

00:49:39: alles in die Show notes rein!

00:49:40: Auch wenn ihr mehr so ein paar Symptome wissen wollt, bei Anna seid ihr genau richtig ...

00:49:45: Genau.

00:49:46: Und wenn ihr jetzt sagt, bei Saphira dieses ganze Bookmarketing-Thema finde ich auch super interessant, dann müsste ich eigentlich auch mal mich ein bisschen ranhalten.

00:49:53: oder ich kenn dieses Imposter-Phenomen, das dann kickt und da will ich auch was gegentun, dann freue ich mich, dich bei uns im Sophia Club begrüßen zu dürfen.

00:50:01: Auch da packe ich dir den Link natürlich unten in die Show Notes!

00:50:05: Und dann wünsche ich dir noch... also danke erstmal dir lieber alle, dass du heute hier warst und so offen über das Thema gesprochen hast.

00:50:13: Und dann hören wir uns ganz bald zur nächsten Folge von The Fire Spotlight.

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